Die Urnen sind offen!

Hervorgehoben

Nach zwei Jahren ist es nun soweit: Die erste Legislatur des VSUZH-Rates ist abgelaufen und die nächsten Wahlen beginnen.

Der Rat ist das wichtigste strategische Organ des VSUZH und bestimmt alles von den Mitgliederbeiträgen und der Ausgestaltung des Sporttages bis hin zu politischen Positionen und der Besetzung der universitären Leitungsgremien. Dieses Jahr kandidieren 158 Studierende für diese Aufgabe – doch nur 70 davon werden es in den Rat schaffen.

Bis zum kannst du entscheiden, in welche Richtung sich der VSUZH und die Uni in den nächsten zwei Jahren bewegen werden.

Erfahre in der Wahlzeitung alles über die Kandidierenden und ihre Fraktionen und gib dann auf univote.ch deine Stimme ab!

Durch deine Stimme nimmst du automatisch an der «Wahlwette» teil, in der wir zahlreiche tolle Preise verlosen – unter anderem eine Semestergebühr, gesponsert von der Uni!

Folgende Listen stellen sich zur Wahl:

  1. Interessengemeinschaft Oerlikon (Verbindung mit Liste 11)
  2. E-Partei (Verbindung mit Liste 8)
  3. kriPo: Wohnpolitik (Verbindung mit Listen 7 und 9)
  4. Interessengemeinschaft Irchel
  5. SI Recht – Studentische Interessengemeinschaft Recht
  6. UnSEU
  7. kriPo: Feminismus für Alle (Verbindung mit Listen 3 und 9)
  8. fvoec (Verbindung mit Liste 2)
  9. kriPo: Ökonomisierung der Bildung (Verbindung mit Listen 3 und 7)
  10. move
  11. filo – einfach studieren (Verbindung mit Liste 1)
  12. Fachverein Jus

Details zu den Listen findest du hier.

Die Rechtsberatungskommission des VSUZH (ReBeKo)

Steckst du in der Klemme?! Probleme mit der Vermieterin oder den Mitbewohnern? Prüfungseinsicht und -rekurs? Krankenkassenwechsel?

Oft lohnt sich der Gang zu einem Anwalt nicht. Hier hilft dir die neue Rechtsberatung des VSUZH weiter. Immer Dienstags und Donnerstags von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr sowie Mittwochs von 16:00 bis 17:30 Uhr stehen die Türen der Rechtsberatung an der Rämistrasse 62 (bei der Tramhaltestelle Kantonsschule) für Ratsuchende offen.

Alle für das rechtliche Problem wichtigen Dokumente sollten mitgenommen werden.

Das Angebot ist für Mitglieder des VSUZH kostenlos. Nichtmitglieder bezahlen einen symbolischen Beitrag von 5 CHF pro Semester oder erwerben eine Mitgliedschaft vor Ort.

Hier findest du alle Informationen: vsuzh.ch/rechtsberatung

Gruppencoaching: Umgang mit Prüfungsdruck

Ab sofort bietet der VSUZH zusammen mit der Psychologischen Beratungsstelle der Universität und der ETH Zürich (PBS) Kurse und Coachings zu studiumsspezifischen Problemen an. Alle Coachings werden von Fachpersonen geleitet und sind für VSUZH-Mitglieder gratis (Nichtmitglieder zahlen fünf Franken).

Den Anfang macht ein Gruppencoaching zum Umgang mit Prüfungsdruck. Weitere Kursangebote werden folgen.

Die Studierenden kämpfen für faire Stipendien

Anlässlich des nationalen Kampagnenaktionstag für die Stipendieninitiative waren die Zürcher Studierendenverbände (VSUZH, VSETH, VSZHAW und SturZ) mit einer Standaktion an der Bahnhofstrasse präsent. Die willkürlichen Unterschiede der kantonalen Stipendiensysteme wurden dabei durch einen Riesenwürfel mit aufgemalten Kantonswappen symbolisiert. Je besser das Stipendiensystem des erwürfelten Kantons, desto mehr Schokolade erhielten würfelnde Passant_innen.

Auch in anderen Schweizer Städten gab es heute Aktionen, die bildhaft die Unfairness und die Notwendigkeit einer Harmonisierung aufzeigen. Nur die Stipendieninitiative geht diese beiden Probleme an und garantiert damit einen fairen Zugang zur Bildung.

Weitere Informationen können der gemeinsamen Medienmitteilung der Zürcher Studierendenverbände entnommen werden.

Falls ihr euch für die Stipendieninitiative engagieren wollt, könnt ihr dieses Formular aufüllen.
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Zürcher Diskussion zum Stipendienkonkordat erfreulich, löst aber grundlegende Probleme nicht

Die Diskussion über einen Beitritt zum Stipendienkonkordat ist grundsätzlich erfreulich. Sie zeigt, dass auch im Kanton Zürich der Notwendigkeit einer Harmonisierung der kantonalen Stipendiensysteme Beachtung geschenkt wird. Allerdings wird das Ziel der schweizweiten Harmonisierung des Stipendienwesens durch das Konkordat nicht erreicht. Der einzige Weg zu einem fairen Stipendienwesen ist die Stipendieninitiative des VSS, über welche am 14. Juni abgestimmt wird.

Weitere Informationen könnt ihr der gemeinsamen Medienmitteilung der Zürcher Studierendenverbände entnehmen.

BiKoBlog: Unter Studentinnen, Professoren und Studipolitikern

Braucht es weiterhin Diskussionen über die Verteilung der Macht zwischen Frauen und Männern an der Uni? Müssen wir uns auch 2015 mit der ganzen Geschlechterthematik auseinandersetzen? Ein Blick auf die aktuellen Verhältnisse zeigt: Ja, das ist notwendig! Dabei würden uns ein paar neue Perspektiven gut tun. Eine Carte Blanche für Fabienne Jacomet.

Im Frühlingssemester 2015 scheint an der Uni alles beim Alten: Ich bin von Mitstudentinnen umgeben, Mitstudenten sind rar – kein Wunder, ich studiere Geisteswissenschaften. Frauen stellen heute in der Schweiz über 50% der Studierenden, in Literatur- und Sprachwissenschaften sind es gar fast 80%.1 Meine Profs hingegen sind mehrheitlich männlich, genauso wie die Delegierten und Vertretungen in der Universitätsleitung – auch nicht weiter verwunderlich, Männer streben eben eher nach Karriere und ausserdem dauert’s halt eine Weile, bis Frauen in die oberen Etagen nachrücken. Auch im VSUZH-Rat ist (noch) alles beim Alten: Drei von vier Ratsmitgliedern sind Männer und im sechsköpfigen Vorstand sitzt eine einzige Frau. Ist auch okay, wenn sich Männer halt mehr für Politik interessieren, und Frauen müssen ja nicht überall partizipieren – oder?

Warum interessiere ich mich überhaupt für diese Geschlechterverhältnisse? Und warum komme ich immer wieder darauf zurück, Frauen und Männer zu zählen, wo ich doch eigentlich in einer Gesellschaft leben möchte, in der das Geschlecht keine Rolle mehr spielt? Um es kurz zu machen: Es gibt Dinge, die mich stören – und diese möchte ich gemeinsam mit anderen verändern.

Der undichte Weg nach oben

Beginnen wir oben in der akademischen Karriereleiter: An Schweizer Unis werden im Schnitt erst 18% der Professuren von Frauen besetzt.1 Wer jetzt denkt, dass es eben noch nicht so lange Frauen an Unis gibt, hat Recht. Schliesslich waren die Hochschulen bis mindestens Mitte des 19. Jahrhunderts eine Männerhochburg.2 Doch statistisch gesehen sollten schon längst mehr Frauen auf die gut bezahlten Stellen im angesehenen oberen Bereich nachgerückt sein. Das sind sie aber nicht. Seit Jahren ist zu beobachten, dass der Frauenanteil ab dem Doktorat mit jeder akademischen Stufe sinkt – leaky pipeline wird dieses Phänomen genannt und es gibt bereits verschiedenste Massnahmen wie Mentoring-Angebote, um die exzellenten Wissenschaftlerinnen in der Akademie zu behalten, statt raustropfen zu lassen.3 Die Umsetzung dieser Massnahmen bringt schon einiges, doch von überschwänglichem Erfolg können wir nicht sprechen. Dies lässt vermuten, dass noch mehr hinter dem Leck in der Pipeline steckt.

Studium, Karriere, Familie – Vereinbarkeit für alle?

Vielleicht wollen die Frauen einfach keine Karriere machen, weil sie sich doch lieber um ihre Familie kümmern – eine legitime Wahl. Und in Zeiten, wo Männer im Schnitt 18,9% mehr verdienen als Frauen (siehe Equal Pay Day) und Kinderkrippenplätze rar und teuer sind, ist dies auch ökonomisch nachvollziehbar. Wie wär’s damit: Papa zuhause und Mama bei der Arbeit? Für viele meiner Generation gut vorstellbar. Die Umsetzung ist aber gerade auch für Männer mit grossen Hürden verbunden – nicht nur aus den genannten ökonomischen Gründen. Oder habt ihr schon mal von betroffenen Familien gehört, es sei einfach, ein Teilzeitpensum für den Mann zu kriegen, einen längeren Vaterschaftsurlaub einzufordern und mit Familienpflichten Karriere zu machen?4

Stereotype und ihre lange Wirkung

Bei all diesen Fragen spielen geschlechtsspezifische Stereotype eine erhebliche Rolle. Gerade im akademischen Umfeld herrscht noch immer das Ideal des allzeit verfügbaren und karriereorientierten Wissenschaftlers, der sich vollständig seiner Forschung hingibt. Alternative Lebensentwürfe von Männern und Familien haben da genauso wenig Platz wie Biografien von Frauen, die oftmals von Unterbrüchen geprägt sind, was zu einem höheren Bewerbungsalter und einer tieferen Publikationsrate führt. Erschwerend hinzu kommt, dass Akademiker meist in traditionelle Netzwerke eingebunden sind, während sich Akademikerinnen nur mit Mühe Zugang zu diesen Strukturen verschaffen können und auf unzählige kleine oder grössere Hürden stossen. Das Problematische an den dabei mitspielenden Stereotypen ist, dass viele von ihnen unbewusst ablaufen.5

Ebenfalls von Stereotypen geprägt ist die Wahl des Studienfachs. Sowohl in der Berufslehre als auch an Hochschulen sind Männer in Sozialberufen rar, während Frauen in technischen Feldern eine Ausnahme darstellen. In Gesundheits-Studiengängen an Fachhochschulen oder in der Tiermedizin an der UZH treffen wir nicht einmal 20% Männer an. Umgekehrt machen Frauen bei den Wirtschaftswissenschaften nur 31,9% der Abgänger_innen aus, in Technik und IT an FHs sind es sogar nur 5,7%1. Ob da der Stereotyp der fürsorglichen Mädchen und der Mathe-begabten Jungs einen Einfluss hat? Und mag es einen Zusammenhang damit geben, dass die vorwiegend von Männern besuchten Fächer zu gut bezahlten Jobs führen, während typische Frauenberufe schlechter entlöhnt werden?

Neue Perspektiven eröffnen

Ist ja alles (nicht) schön und gut, aber… Warum sollte dich das interessieren? Ganz einfach: Weil es uns alle betrifft! Wir können uns nicht darauf verlassen, dass wir das System als Einzelpersonen austricksen können. Und schon gar nicht dürfen wir uns vormachen, es wäre alles in Ordnung oder würde sich bald noch von selbst ergeben. Wie schon durch die hier aufgezeigten Beispiele deutlich wird, spielt das Geschlecht oft eine grosse Rolle, wo es keine spielen sollte. Für strukturelle Veränderungen braucht es auch dein persönliches Engagement!

Was kannst du also tun? Du kannst damit beginnen, den Blick für Ungerechtigkeiten zu schärfen und dich mit deinen Mitmenschen darüber auszutauschen. Ein erster Schritt ist dabei sicherlich der Abbau von Stereotypen. Wir sollten uns fragen, in welchen Fällen unser Denken in den Kategorien des typischen Mannes und der typischen Frau einengend, diskriminierend oder ausgrenzend ist. Dazu müssen alle Menschen in den Blick genommen werden: diejenigen, die sich als Mann identifizieren, diejenigen, die sich als Frau wahrnehmen und diejenigen, die sich keinem dieser beiden Geschlechter zuordnen wollen oder können.

Ich meine, wir brauchen Utopien. Klar, pragmatischerweise beginnen wir mal damit, die Dinge im Kleinen zu verändern und das Potenzial innerhalb der vorgegebenen Rahmenbedingungen auszuschöpfen (wir brauchen tatsächlich mehr Krippenplätze!). Doch kann das alles sein? Du und ich haben es in der Hand, die Diskurse und Praktiken grundlegend zu verändern. Wie wär’s, wenn wir dezidiert Elternurlaub fordern statt bloss Verbesserungen beim Vaterschaftsurlaub? Und statt mehr Teilzeitstellen gleich ein kleineres Vollzeit-Pensum, so dass tatsächlich alle mehr Zeit für Aktivitäten ausserhalb der Lohnarbeit haben – z.B. für familiäres und gesellschaftliches Engagement. Unwahrscheinlich, dass so etwas durchkommt? Ökonomisch unsinnig? Vielleicht, aber – weshalb eigentlich? Wer bestimmt denn, welches ökonomische Modell das richtige ist?

Hast du Lust gekriegt, zu diskutieren und zu experimentieren? An der UZH kannst du z.B. in der Gleichstellungskommission des VSUZH mitmachen oder für den Rat kandidieren. In diesem Sinne: Engagieren wir uns gemeinsam, inner- und ausserhalb der Hochschulen!

Fabienne Jacomet ist in den Gleichstellungskommissionen des VSUZH (GSK) und der UZH (GLK) engagiert und war für das Jahr 2014 im Vorstand des VSS für das Ressort Gleichstellung verantwortlich.

Gemeinsame Aktion zur Stipendieninitiative

Heute hat der VSUZH an einer gemeinsamen Aktion mit dem VSETH und dem SturZ auf die Ungerechtigkeiten des Schweizer Stipendienwesens und auf die Stipendieninitiative aufmerksam gemacht. Die Studierendenverbände waren an der Universität Zürich, der ETH sowie der ZHdK mit einer Standaktion präsent. Weitere Informationen können unserer Medienmitteilung entnommen werden.

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Anmeldung für das neue Rechtsberatungsteam der ReBeKo des VSUZH

Möchtest du in der neuen Rechtsberatung des VSUZH mitmachen und die Studierenden mit deinem Fachwissen unterstützen?

Hier geht es zur Anmeldung.

Die neue Rechtsberatungskommission des VSUZH (ReBeKo) wird den Studierenden der Universität Zürich ab Mitte April 2015 Rechtsberatung in diversen Rechtsgebieten anbieten. Dieses Beratungsangebot wird von Studierenden der RWF in Freiwilligenarbeit ermöglicht. Zur Verstärkung unseres im Aufbau befindlichen Teams suchen wir fähige und engagierte Jurastudentinnen und Jurastudenten, die bereits über eine gewisse Erfahrung im Studium verfügen.

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Engagierte Jura Studentinnen und Studenten gesucht!

Die neue Rechtsberatungskommission des VSUZH wird den Studierenden der Universität Zürich ab Mitte April 2015 unentgeltliche Rechtsberatung in diversen Rechtsgebieten anbieten. Diese Rechtsberatung wird von Studierenden der RWF in Freiwilligenarbeit ermöglicht. Zur Verstärkung unseres im Aufbau befindlichen Teams suchen wir fähige und engagierte Jura Studentinnen und Studenten, die bereits über eine gewisse Erfahrung im Studium verfügen.

Für Interessierte findet am 24. Februar, um 18.15 Uhr, beim VSUZH an der Rämistrasse 62 ein Infoanlass statt. Dort wird es, neben einem Apéro, ausführliche Informationen zur Organisation des Angebots und Schulung der Rechtsberater(innen) geben. Damit es für uns möglich ist, die Anzahl der Teilnehmenden abzuschätzen, bitten wir um eine kurze Anmeldung unter rebeko@vsuzh.ch
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