Mobilität in Gefahr: Kundgebung am 1. November in Bern

Auch wenn die Umfragen bisher ein Nein prophezeien: Die Ecopop-Initiative ist eine ernstzunehmende Gefahr für Studienaustausch, für die internationale Zusammenarbeit in der Forschung und für die Anwerbung von inländisch nicht vorhandenen Kompetenzen aus dem Ausland.

Der VSUZH möchte daher zur Teilnahme an der Kundgebung gegen Ecopop auf dem Bundesplatz in Bern aufrufen. So kann auf das Dossier hingewiesen werden, damit die Abstimmung nicht am Ende durch tiefe Stimmbeteiligung entschieden wird.

Bist du der nächste VSS-Vorstand?

Der VSUZH hat einen nationalen Dachverband, den Verband Schweizer Studierendenschaften (VSS). Dieser vertritt die Studierenden der gesamten Schweiz politisch und vernetzt die Studierendenschaften untereinander. Sein aktuell grösstes Projekt ist die eidgenössische Stipendieninitiative.

Per Anfang Jahr werden im VSS einige Stellen frei, namentlich in der Geschäftsleitung (50%) und im Vorstand (20-30%). Es handelt sich um spannende, intensive Jobs, die einen einzigartigen Blick in die Schweizer Bildungspolitik gewähren.

Interessiert? Schau dir die Stellenausschreibungen unter den obigen Links an und melde dich bei Interesse direkt beim VSS!

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Wahlausschreibung 2015

Die Amtszeit des VSUZH-Rates endet im kommenden Mai, und langsam beginnen die Vorbereitungen für die Wahl zur Legislatur 2015–17. Erneut können sämtliche UZH-Studierenden für einen der 70 Sitze im VSUZH-Rat kandidieren, wenn sie sich als VSUZH-Mitglied eingetragen haben.

Ab sofort ist die Kandidatur offen. Grund zur Eile besteht allerdings nicht, denn sie dauert noch bis zum 16. März 2015 – genug Zeit, um sich die Kandidatur gründlich zu überlegen, eine passende Fraktion zu finden und Unklarheiten in unserer FAQ nachzulesen (oder im Wahlreglement, für die besonders Gründlichen).

Der Terminplan ist wie folgt:

03.10.2014–16.03.2015 Kandidaturphase
03.04.2015–24.04.2015 Wahl
29.04.2015 Auszählung
04.05.2015 Verkündung
20.05.2015 Konstitution

Podiumsdiskussion Ecopop-Initiative

Zuwanderungsbeschränkung und Familienplanung: Mit diesen Methoden versucht die Ecopop-Initiative das Schweizer Bevölkerungswachstum zu regulieren und löst damit bei verschiedenen Seiten Kontroversen aus.

Der studentische Think Tank reatch führt zu diesem nicht zuletzt hochschulrelevanten Thema ein Podium durch. Am werden im KOL F-101 Expert_innen verschiedener wissenschaftlicher und politischer Ausrichtung die Thematik des Bevölkerungswachstums und insbesondere die Chancen und Risiken der Ecopop-Initiative besprechen.

Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch und empfehlen interessierten Studierenden, vorbeizuschauen.

Semesterstart-Wettbewerb mit Projekt Neptun

Gemeinsam mit dem Projekt Neptun organisiert der VSUZH sein Gewinnspiel zum Semesterstart. Das Fenster von Projekt Neptun ist noch bis zum 29.09.2014 geöffnet. Schau doch vorbei!

Beantworte bis am 29.09.2014 die folgenden zwei einfachen Fragen und gewinne eines von 3 attraktiven mobile devices! (HP Slate 7, Nokia Lumia 930, iPhone 5S)

Der Wettbewerb ist leider vorüber!


Die Preise:
HP Slate 7, Nokia Lumia 930, iPhone 5S:
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Über Projekt Neptun:
Das Projekt ist ein an der ETH Zürich entstandenes “Mobile Computing”-Programm für Hochschulangehörige, welches zweimal jährlich Modellempfehlungen für herstellerunabhängig evaluierte, hochwertige und leistungsfähigeLaptops, Tablets und Zubehör abgibt und zu attraktiven Konditionen anbietet. Zudem bieten Neptun umfangreiche Supportdienstleistungen an, um bei Problemen schnell und unkompliziert Hilfe leisten zu können.

Zwecks Verhinderung von Missbräuchen ist eine Teilnahme auf elektronischem Wege nur über die eindeutige uzh.ch-Adresse möglich.

Pro Person ist nur eine Teilnahme möglich. Der Gewinner oder die Gewinnerin wird persönlich benachrichtigt. Eine Barauszahlung sowie der Rechtsweg sind ausgeschlossen.

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Medienmitteilung: Der VSUZH spricht sich gegen duale Universitäten nach deutschem Vorbild aus

Der Vorschlag des früheren Zürcher Bildungsdirektors Ernst Buschor zur Einführung des Systems einer dualen Universitätsbildung führt aus der Sicht des VSUZH am Sinn und Zweck einer Universität vorbei.
Zudem wäre eine solche Reform des Hochschulsystems potenziell schädlich.
Der Verband der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH) ist der Meinung, dass ein Modell, in dem 50 Prozent des Studiums durch Arbeit in einem Unternehmen ersetzt würde, zwangsläufig negative Auswirkungen auf das Niveau der akademischen Bildung an Schweizer Universitäten hätte. Gerade vor dem Hintergrund eines akuten Akademikermangels in vielen Bereichen wäre dies eine äusserst negative Entwicklung. Die akademische Entfaltung der Studierenden wäre zudem stark beeinträchtigt. Die ausgezeichnete universitäre Bildung zählt zu den zentralen Faktoren, welche die Schweiz zu einer der konkurrenzfähigsten Volkswirtschaften der Welt
macht. Dies würde mit dem Modell einer dualen Universität gefährdet.
Bereits heute existieren mit Berufslehre und Fachhochschulen ausgezeichnete Bildungswege an der Schnittstelle zur Praxis. Diese beiden Möglichkeiten der Erlangung einer praxisorientierten Bildung sind nach der
Meinung des VSUZH dem Vorschlag Herrn Buschors vorzuziehen.
Hier geht es zur Medienmitteilung.

Lift Off – im Lichthof

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Ticketvorverkauf täglich im Studentenladen Zentrum und Irchel und von 12.00 – 14.00 Uhr Mensa Zentrum.
Wie wird das Hauptgebäude der Uni in 100 Jahren aussehen? Wer wird diese Wände unter der schönen Glaskuppel mit Stimmen und Musik füllen?

Am 19.09. ab 22.00 Uhr wollen wir eine Zukunftsvision aufzeigen: das Gebäude steht mitten in Zürich, wie eh und je, aber die Studierenden – die kommen aus fernen Galaxien. Es spielt keine Rolle mehr, welche Form, Farbe oder welchen Herkunftsplaneten du hast, ob du die Musik mit Ohren oder mit Fühlern hörst, wie schnell dein Babelfisch im Ohr die Sprache übersetzt und ob du genug Scheinfüsschen zum Tanzen hast – alle sind willkommen und alle sind gleich! Der Lichthof ist offen, bunt, spannend und es können unendlich viele neue Ideen und neue Musik entstehen. Die Lichthofkuppel strahlt bis ans Ende des Universums – was auch immer in 100 Jahren als das Ende des Universums verstanden wird.

Als einen Vorgeschmack auf das bunte Treiben im Lichthof in 100 Jahren, organisiert der VSUZH die grosse studentische Party im Hauptgebäude. Das ist die einzige Chance während deiner Studienzeit im Lichthof und in den beiden Mensen auf 3 Floors zu feiern, an den vielen Bars intergalaktische Drinks zu schlürfen und in der Foyer-West-Lounge deine Neue oder dein neues Marsgspänli kennen zu lernen. Denn so eine Party gibt es nur alle 100 Jahre.
Komm am Freitag, dem 19.09., ab 22:00 Uhr zum Lift Off im Lichthof!

Infos und Tickets: Studentenladen ZSUZ, Erstsemestrigentage, über Mittag am Eingang zum Hauptgebäude oder auf: www.vsuzh.ch oder info@vsuzh.ch”

Eintritt: 5.-Fr (Mitglieder), 10.- (mit Legi), 15.- Fr (extern)

Folgende DJs werden für gute Musik sorgen:
Nachtseminar Floor (Lichthof)
Hands Solo
Redshift
WYLA
Nutters

House & Electroswing (Mensa oben)
Kyrill & Redford
Mirk Oh
Sean Hofland

80s & 90s (Mensa unten)
Das Mandat
DJ Daniel

Hier kommst du zum Facebookevent!

Medienmitteilung: Der Verband der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH) kritisiert den Umgang mit den Daten der Studierenden aufs Schärfste

Der Verband der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH) kritisiert den gestern bekannt
gewordenen unangemessenen Umgang mit den Daten der Studierenden während der
Aufarbeitung des Falles Mörgeli. Laut Bericht des Datenschutzbeauftragten bestehen in
vielen Fällen klare Belege und in weiteren Fällen zumindest starke Verdachtsmomente auf
Rechtswidrigkeit – sowohl in Bezug auf die Herausgabe wie auch auf die Auswertung der
Daten. Der VSUZH erachtet die Herausgabe an sich für unverhältnismässig, weil nach wie
vor kein Bezug zwischen dem Fall Mörgeli und den Daten der Studierenden kommuniziert
worden ist und vermutlich auch nicht vorliegt. Michelle Jatuff Mathis, Co-Präsidentin des
VSUZH zeigt sich empört: «Die Herausgabe und Auswertung der Daten hätte im Hinblick auf die Verletzung der Privatsphäre der Studierenden hinterfragt und zumindest kommuniziert werden müssen.»
Für besonders bedenklich hält der VSUZH, dass die Daten gar nicht erst auf Relevanz überprüft, sondern im Stil einer Rasterfahndung kollektiv herausgegeben wurden. Die
Universität Zürich (UZH) hat zur Ermittlung von Whistleblowern in ihrer Institution schlichtweg alle Angehörige unter Generalverdacht gestellt. Dies wiegt umso schwerer, als dass der Datenschutzbeauftragte in seinem Bericht klar darauf hinweist, dass Hunderte von Personen Zugriff auf den akademischen Bericht hatten, dieser also zu keiner Zeit als «geheim» gelten
konnte.
Der Datenschutzbeauftrage hat im Zuge seines Berichtes ebenfalls darauf hingewiesen, dass besonders sensible Daten unverschlüsselt per E-Mail an die Staatsanwaltschaft übermittelt wurden. Diese Praxis ist nicht nur an der Universität, sondern gesamtgesellschaftlich erschreckend verbreitet. Eine Universität als öffentlicher Betrieb und Bildungseinrichtung sollte in solchen Aspekten klar eine Vorbildfunktion einnehmen. Der VSUZH ist daher der Ansicht, dass die UZH für entsprechende Bildungs- und Sensibilisierungsangebote sorgen muss.
Der VSUZH begrüsst den Willen zur Aufarbeitung der Geschehnisse und zur Verbesserung der Abläufe, insbesondere die Erstellung von Datenschutzrichtlinien. Ob diese tatsächlich zielführend sind, muss jedoch anhand des Inhalts und der Umsetzungsstrategie beurteilt werden. Im Rahmen dieser Arbeiten erachtet es der VSUZH als unumgänglich, dass die UZH minutiös festhält, welche personenbezogenen Daten sie wie lange speichert. Zusätzlich muss sie für jeden Datensatz festhalten, unter welchen Bedingungen sie bereit ist, diesen an (private oder staatliche) Dritte weiterzugeben. Nur so kann es der Universität gelingen, das Vertrauen ihrer Angehörigen wiederzugewinnen.
Der VSUZH zeigt sich jedoch erfreut über die grundsätzliche Gesprächsbereitschaft seitens der Universitätsleitung seit den ersten Verdachtsmomenten und die Berücksichtigung studentischer Anliegen. Er hält aber fest, dass die Angelegenheit äusserst intransparent verhandelt wurde und grosse Mängel in der Kommunikation aufwies. Die interne Informationslage zum Zeitpunkt der Datenherausgabe scheint auf allen Ebenen ungenügend gewesen zu sein. Der VSUZH fordert die Universitätsleitung auf, diese Prozesse zu überdenken und zu verbessern, um einer Wiederholung vorzubeugen.

Hier geht es zur Medienmitteilung als PDF.

Medienmitteilung: Ständerat höhlt Gegenvorschlag zur Stipendieninitiative aus

Am heutigen Donnerstag hat der Ständerat die Stipendieninitiative sowie die
als Gegenvorschlag vorliegende Revision des Ausbildungsbeitragsgesetzes
behandelt. Die Initiative, die eine Kompetenzverschiebung an den Bund
vorsieht, wurde zur Ablehnung empfohlen, stattdessen soll das
Ausbildungsbeitragsgesetz revidiert werden. In den meisten Punkten folgte
die kleine Kammer hierbei dem Gegenvorschlag von Bundesrat und
Nationalrat. So sollen die Bundessubventionen für Stipendien und Darlehen
zukünftig an die Erfüllung bestimmter Kriterien des interkantonalen
Stipendienkonkordats gekoppelt werden.
In einem zentralen Punkt wurde der Gegenvorschlag aber deutlich
verschlechtert. Der Verweis auf die im Konkordat vorgesehene Mindesthöhe
eines Vollstipendiums von 16 000 CHF pro Jahr wurde aus dem
Gegenvorschlag gestrichen. Begründet wurde dieser Schritt unter Anderem
damit, dass auf sieben Kantone, die diese Vorgabe derzeit nicht erfüllen,
Mehrbelastungen zukommen würden.
Aus Sicht der Verbände der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH),
der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (VSETH), der Zürcher
Hochschule der Künste (SturZ) und der Zürcher Hochschule für Angewandte
Wissenschaften (VSZHAW) verkommt der Gegenvorschlag zur
Stipendieninitiative damit zu einer Nullnummer. Eine lediglich formelle
Harmonisierung des Stipendienwesens löst die bestehenden Probleme nicht.
Weder wird die stossende materielle Ungleichheit zwischen den kantonalen
Stipendiensystemen vermindert, noch dem Fachkräftemangel durch
Investitionen in die Ausbildung junger Menschen effektiv begegnet.
“Ein Vollstipendium soll einen minimalen Lebensstandard ermöglichen. Dass
ein Vollstipendium von weniger als 1350 CHF pro Monat aus Sicht der
Kantone eine unzumutbare Belastung darstellt, ist nicht nachvollziehbar.”
meint Carl Thomas Bormann, Vorstand des VSETH.
Im nun folgenden Differenzbereinigungsverfahren muss nun eine Einigung
der beiden Räte erzielt werden. Die Zürcher Studierendenverbände fordern
National- und Ständerat auf, den Anliegen der Stipendieninitiative ernsthaft zu
begegnen und eine materielle Harmonisierung des Stipendienwesens in den
Gegenvorschlag aufzunehmen.

Hier findest du die Medienmitteilung als PDF.