VSUZH

News

Für aktuelle Updates und Informationen besuche uns auf Facebook.

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Homepage!

Wie du siehst, bietet sie ein frisches Design, neue Rubriken und vor allem neue und aktuelle Beiträge. Durchstöbere sie und entdecke viele spannende Artikel und Infos rund um die Uni und das Studi-Leben!

"Bologna 2020" - Ein Überblick

Vielerorts herrscht noch Unklarheit über Bologna 2020. Deswegen wollen wir nun nachfolgend versuchen, euch kurz einen Überblick über den aktuellen Stand der Reformen an der UZH zu geben:

Ausgangspunkt aller Entwicklungen ist die neue Musterrahmenverordnung Die Musterrahmenverordnung legt einheitliche universitäre Standards für alle Fakultäten bei der Ausarbeitung einer eigenen Rahmenverordnung fest. Eine Rahmenverordnung definiert, wie ein Studium an einer Fakultät aufgebaut sein soll. In dieser neuen Musterrahmenverordnung werden nun folgende Studiengang-Strukturen festgelegt: 180 / 150 + 30 / 120 + 60 / 150 + 30 Liberal Arts / 120 + 60 Liberal Arts (Bachelor) und konsekutiv 120 / 90 + 30 (Master). Im Grunde wird also auf ein Major/Minorsystem umgestellt.
Studienzeitbeschränkungen: In der MRVO wird eine Beschränkung der Studienzeit auf die doppelte Regelstudienzeit (also 12, bzw. 8 Semester) vorgeschlagen (den Fakultäten steht es frei, diesen Vorschlag zu übernehmen). Eine Verlängerung könnte per schriftlich begründetes Gesuch beantragt werden.
Diese Musterrahmenverordnung, an derer Ausarbeitung der VSUZH im ständigen Austausch auch beteiligt war, ist in der Endphase: Sie wird im Mai vom Unirat verabschiedet und gilt dann ab Herbstsemester 2016.

Nun sind die Fakultäten dazu angehalten, die eigenen Rahmenverordnungen bis 2020 an diese gesamtuniversitäre Musterrahmenverordnung anzupassen. Also: Wie gehen die einzelnen Fakultäten mit dieser neuen Basis um, wie setzen sie diese um, für was entscheiden sie sich?

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät sowie die Fakultät der Wirtschaftswissenschaften haben erst vor kurzem ihre Rahmenverordnungen überarbeitet – und im Zuge dieser Überarbeitung erst gerade die 30er Nebenfächer neu eingeführt: Diese werden also auch nicht gleich wieder abgeschafft und bleiben bis auf weiteres erhalten.

Die Philosophische Fakultät ist nun bereits seit längerem daran, die eigene Rahmenverordnung zu überarbeiten und an die neue gesamtuniversitäre MRVO anzupassen. Sie hat sich für folgende Studienarchitektur entschieden: 120 + 60 (Bachelor) – 90 + 30 (Master)
Diese Entscheidung wurde bereits letzten November gefällt.
Wer hat dies entschieden? – Die Fakultätsversammlung: In dieser sitzen studentische Vertreter; diese werden wiederum von der Fachvereinskonferenz (eine Versammlung von Vertretern aller Fachvereine der philosophischen Fakultät) gewählt. Die studentischen Vertreter standen im ständigen Kontakt mit der Fachvereinskonferenz und haben die anstehenden Veränderungen kommuniziert (Nun lag es an den einzelnen Fachvereinen, die Informationen an die eigenen Studierenden weiterzugeben…). Die Fachvereinskonferenz hat die Reformen positiv mitgetragen und die studentischen Vertreter in der Fakultätsversammlung in ihrem Auftrag unterstützt.
Letzten Freitag wurden in der Fakultätsversammlung die Übergangsbestimmungen beschlossen, die benötigt werden, um die Übergangszeit zu regeln, bevor die neue Rahmenverordnung 2020 in Kraft tritt (Ab FS17 werden schon keine neuen Anmeldungen für 30er Bachelor-Fächer mehr möglich sein!).

Die einzelnen Institute und Fachschaften sind nun dazu aufgerufen, innerhalb des neuen Rahmens die Inhalte und Bedingungen zu definieren! Die Studienstruktur eines Faches kann erstmals tiefgreifend verändert werden. Z.B. Was Pflichtfächer sein sollen – alles steht (theoretisch) offen zur Diskussion. Die einzelnen Fachvereine können nun direkte Wünsche und Anregungen der Studierenden anbringen.

Recherche Interessenverbindungen SRF

Das Schweizer Fernsehen SRF hat eine eingehende Recherche zu den Interessenverbindungen an den Schweizer Universitäten veröffentlicht: 
http://www.srf.ch/news/schweiz/uni-transparenz 
Dabei kamen auch einige sehr heikle Verträge ans Licht, so wie ein eigentlich inakzeptabler Vertrag der ETH Lausanne (EPFL) mit dem deutschen Pharmakonzern Merck Serono, der sogar Eingriffe in Forschungspublikationen erlaubt. 
Die Position des VSUZH bei diesem Thema ist klar: Finanzierung durch Drittmittel sowie Interessenverbindungen sind akzeptabel, solange sie absolut transparent erfolgen und die Unabhängigkeit der Forschung und der Lehre gewahrt bleibt. 
2014 wurde ein entsprechender Antrag unsererseits zur Offenlegung sämtlicher Drittmittel im Senat der UZH (höchste Legislative) angenommen. 
An der Universität Zürich sind die Interessenverbindungen der einzelnen Professoren noch nicht einsehbar. Ein entsprechender Entscheid wurde aber vor kurzem vom Kantonsrat gefällt; bis 2017 soll es auch an der UZH ein öffentliches Register und damit Transparenz geben. Der Bericht in der ZS dazu: http://www.zs-online.ch/home/uni/uni-muss-bei-profs-mehr-transparenz-schaffen/
Bereits heute gehen gemäss Artikel "bewilligungspflichtige Nebenbeschäftigungen wie Verwaltungsratsmandate auch über das Pult des Rektors."
Eine kritische Stellungnahme unseres Rektors Hengartner zum Thema: http://www.srf.ch/news/schweiz/uni-transparenz/rektoren-praesident-kritisiert-geheimdeals

Auslandsemester gesichert

Im letzten Newsletter hatten wir davon berichtet, dass das Erasmus-Ersatzprogramm "SEMP" aufgrund einer Finanzierungslücke durch den Bund in der Schwebe hing. Die Universitätsleitung hat die Defizitgarantie für das Erasmus-Ersatzprogramm "SEMP" nun gesprochen. Damit ist der Austausch an der UZH für die nächsten Jahre gesichert!
Wer also ein Auslandsemester am erwägen ist, kann sich ohne Sorgen an die weitere Planung begeben.

Stipendienwesen im Kanton Zürich: Problemfälle gesucht

Die jetztige Situation des Stipendienwesens im Kanton Zürich ist bekanntermassen chaotisch und unzumutbar.
Gemeinsam mit den Studierendenvertretungen der anderen Zürcher Hochschulen packt der VSUZH dieses Problem nun an.
Dies können wir aber nicht ohne eure Unterstützung! Wir brauchen konkrete Beispiele bzw. Beweise; konkrete Problemfälle. Nur mit diesen in der Hinterhand können wir die Dringlichkeit des Problems aufzeigen und dadurch eine Veränderung herbeiführen.
Hast du Erfahrungen mit dem Zürcher Stipendienwesen gemacht? Dann melde dich bei uns (info@vsuzh.ch)!
Alle Angaben werden wir absolut vertraulich behandeln und nur anonymisiert weitergeben.

Auslandsemester: Problemfälle mit der Notenumrechnung gesucht

Wer von einem Auslandsemester zurückkehrt, ist teilweise mit einem chaotischen System konfrontiert:
Jede Fakultät geht unterschiedlich mit der Notenumrechnung um. Somit können ausländische Noten je nach Fakultät in unterschiedliche Schweizer Noten umgerechnet werden. Für weitere Verhandlungen mit der Universität bezüglich einer Gleichbehandlung und längst fälliger Standartisierung suchen wir nun Problemfälle; eure Erfahrungen!
Studierst du an zwei verschiedenen Fakultäten, warst du im Ausland und wurden dir Noten unterschiedlich umgerechnet? Dann schreibe uns an info@vsuzh.ch! Wir brauchen konkrete Beispiele für eine Verhandlungsbasis.
Alle Angaben werden wir selbstverständlich vertraulich behandeln und nur anonymisiert weitergeben.

Events

Gruppencoachings: Beraterprobleme

26.05.2016, 12:15 – 13:45 Uhr
VSUZH-Sitzungszimmer, Rämistrasse 62, 8001 Zürich

Konflikte mit dem Betreuer der Bachelor- oder Masterarbeit und Arbeitsblockaden erfolgreich bewältigen

Steht ein Gespräch mit dem Betreuer Ihrer Bachelorarbeit oder Masterarbeit an, aber Sie haben die Befürchtung, Ihr Anliegen nicht durchsetzen zu können? Haben Sie sich bereits mit Ihrem Betreuer verkracht oder gibt es Spannungen? Oder sind Sie in Ihrer Studienarbeit seit längerem gehemmt bzw. blockiert und haben Sie Probleme, die Frustrationen zu ertragen, die mit dem Schreibprozess verbunden sind?

Im Workshop analysieren wir beispielhaft eine Konfliktsituation eines Teilnehmers/einer Teilnehmerin, besprechen die Vorgehensweise und bereiten das Gespräch mit dem Konfliktpartner vor. Zudem werden erste Ansätze zum Verstehen von Arbeitsblockaden und Konflikten mit dem Betreuer vorgestellt.

Leitung: Dominic Suter, Berater an der Psychologischen Beratungsstelle für Studierende
Teilnehmerzahl: max. 15

ANMELDUNG

Gruppencoachings: Prüfungsangst

18.05.2016, 12.15-13.45 Uhr
VSUZH-Sitzungszimmer, Rämistrasse 62, 8001 Zürich

Umgang mit Prüfungsangst

Eine gewisse Nervosität in der Prüfungssituation gilt es auszuhalten. Handlungsbedarf besteht aber, wenn Prüfungsangst das Funktionieren in der Prüfungssituation oder bereits in der Lernphase zu stark beeinträchtigt.

In diesem Workshop wird ein erster Einblick zu Symptomen und möglichen Hintergründen von Prüfungsangst gegeben. Die TeilnehmerInnen können ihre eigene Einstellung und mögliche dysfunktionale Gedanken zur Prüfungssituation hinterfragen. Im Rahmen einer praktischen Übung lernen wir das Autogene Training als bewährtes Entspannungsverfahren kennen. Zudem wird aufgezeigt, welche Möglichkeiten professioneller Hilfestellung bei Prüfungsangst in Anspruch genommen werden können.

Leitung: Salome Lienert, Beraterin an der Psychologischen Beratungsstelle für Studierende
Teilnehmerzahl: max. 15

ANMELDUNG

Filmstelle

10.05.2016, 20:00 Uhr
Stuz2 (ETH-Gebäude CAB)

Als VSUZH-Mitglied gratis ins Kino! Jeden Dienstagabend

Schwerpunktthema FS16: Liebe

Film: Happiness
http://filmstelle.ch/happiness/

Mehr Events