Eishockey Playoff Übertragung

Der VSUZH ist im Ice Hockey Fieber! Diesen Dienstag wird in der unteren Mensa auf einer Grossleinwand die nächste Begegnung des Ice Hockey Play Off Finals übertragen. Bereits vor dem Spiel könnt ihr in der Mensa bei verschiedenen Spielen euer Können beweisen und coole Preise gewinnen!

Datum: 15.04.2014
Zeit: Ab 18:00 Uhr
Ort: untere Mensa (Zentrum)

Flyer Ice Hockey

Stute sucht Hengst

Die erfolgreiche Speed-Dating-Reihe STUTE SUCHT HENGST widmet sich dieses Mal den Studenten und Studentinnen der Universität Zürich. Alle einsam weidenden Stuten und Hengste mit einer Prise Humor sind eingeladen sich in einer gemütlichen Runde kennenzulernen.
Anmeldung unter info@lalaschimmer.ch
Wann: Sonntag, 20 April, 19 Uhr
Wo: Stall 6
Beitrag: CHF 20

Mobilität: Das Leben nach Erasmus

Eine Carte Blanche für Tobias Hensel.

Die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative am 9. Februar 2014 führte zu Missstimmungen bei der Europäischen Union, ihren Mitgliedsstaaten und vor allem der EU-Kommission. Die Schweiz hatte gerade eine vertiefte Zusammenarbeit in Bezug auf die von der EU aufgelegten universitären Austauschprogramme beschlossen, da wurden die noch zarten Pflänzchen weiterer Verhandlungen auf Eis gelegt. Die Schweiz wurde aus dem Programm Erasmus+ geworfen, das auf breiter Basis für internationalen Austausch sorgen und Stipendien und Fördergelder in grösserem Stil sprechen sollte.

Dieser Post nimmt Bezug auf drei Fragen:

  1. Warum ist internationaler Austausch für die Forschenden notwendig?
  2. Warum ist internationaler Austausch für die Studierenden wichtig?
  3. Warum ist die Universität Zürich – und damit auch ihre Studierenden – auf ausländische Studierende angewiesen?

Warum ist internationaler Austausch für die Forschenden notwendig?

Der amerikanische Politologe Benjamin Barber schrieb seine Promotion über die politische Geschichte von Dörfern in Graubünden. 1984 formulierte er im Buch «Strong Democracies» ein Konzept für eine partizipative Demokratie, welches in den USA heute als Klassiker der politischen Theorie gilt und zum Bestseller avancierte. Es ist anzunehmen, dass er dieses Konzept nicht so hätte formulieren können, wenn die Vorarbeit nicht in Graubünden stattgefunden hätte.

Und wenn in Asien ein neuer Virenstamm entdeckt wird, dann interessiert dies die ganze Welt.

Forscher sollen sich kennen, sollen ihre Arbeiten kennen und gemeinsam an Erkenntnissgewinnen arbeiten. Dies geht nicht, wenn man unter sich bleibt an seiner Akademie. Internationaler Austausch hält die Forschung am Leben, wenn man nicht miteinander spricht, entwickeln sich keine neuen Fragen und ohne neue Fragen schläft der Betrieb irgendwann ein. Kein neues Wissen führt zu Stillstand, führt zu Verlust bestehenden Wissens und letztlich zum Untergang der ganzen Kultur. Sicherlich sehr drastisch, aber allgemein betrachtet richtig.

Nun ist die Akademie aber nicht in Gefahr. Der Austausch findet weiterhin statt. Aber er wird schwieriger und das vor allem für junge Forschende, also Doktoranden. Benjamin Barber ist mit einem Stipendium in die Schweiz gekommen in den späten 1960er-Jahren. Wäre er auch gekommen, wenn er kein Stipendium bekommen hätte?

Warum ist internationaler Austausch für die Studierenden wichtig?

Was Studierende im Ausland zu suchen haben, wird häufig gefragt. Gut, die Frage warum man überhaupt studiert bekommt man nicht viel seltener zu hören. Dennoch: Studierende durchleben während ihres Studiums eine Zeit, in der sie sich Dingen in einer Ausführlichkeit widmen können, die ihnen später eher nicht mehr vergönnt sein werden.

Man lernt viel, nicht nur für die Akademie, sondern für das ganze Leben. Viele leben während ihres Studiums zum ersten mal fern der Eltern, oft in einer fernen Stadt, sie bilden neue Freundeskreise, werden selbstständig. Und warum nicht die Chance nutzen, sein Studium an noch ferneren Universitäten fortzusetzen? Eine neue Sprache, Einblick in eine andere Kultur. Und auch Universitäten unterscheiden sich. Diese Erfahrungen prägen den Charakter. Wir alle wollen bessere Menschen werden. Und mehr Erfahrungen sind da gewiss förderlich. Und wieder lässt sich Benjamin Barbers Beispiel nehmen: Würde man ohne die Möglichkeit finanziell gefördert werden, wirklich ins Ausland gehen?

Warum ist die Universität Zürich – und damit auch ihre Studierenden – auf ausländische Studierende angewiesen?

Fast 5’000 an der UZH eingeschriebene Studierende sind ausländischer Herkunft. Das sind knapp 20 Prozent. Hier sind eventuelle Austauschstudierende nicht eingerechnet. Fragt man nun, warum 5’000 Studierende irgendeine Bedeutung hätten, so muss gesagt werden, dass diese 20 Prozent für eine Menge an Lehrstühle sorgen, Nachfrage schafft Angebot, bei grösserer Nachfrage muss sich das Angebot entwickeln. Die UZH ist vielfältig, ihre vielen verschiedenen Studiengänge und die vielen Lehrstühle schaffen interessante Vorlesungen und Seminare. Mit weniger Studierenden wäre diese Vielfalt in Gefahr. Und hierbei muss immer bedacht werden, dass ausländische Studierende keine schweizerischen Studierenden von einem möglichen Studium fernhalten. Wer an der UZH studieren möchte, der kann dies mit Schweizer Matur sofort tun.

Sicherlich ist die Thematik internationaler Mobilität für die Wissenschaft weitaus vielfältiger als hier dargestellt. Es ging auch nicht darum einen ganz grossen Wurf zu liefern, sondern auf wenig beachtete Aspekte einzugehen. Die Universität Zürich geniesst in allen Teilen der Welt ein hohes Ansehen. Ebenso geniesst die Schweiz ein hohes Ansehen. Allein deshalb lohnt die Förderung von Austauschprogrammen. Und dies muss auch im umgekehrten Sinne geschehen. Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät bilanziert einen Überschuss an «Outgoings», also zu vielen UZH-Studierenden, die ins Ausland gehen, gegenüber einer geringen Zahl an «Incomings», also Studierender aus dem Ausland, welche die UZH besuchen. Von einem Austausch kann also schon fast nicht mehr gesprochen werden, eher von einem ungleichen Handel zu Gunsten der UZH.
Möchte die UZH weiterhin im wissenschaftlichen Weltgeschehen mitspielen, so muss sie international geöffnet sein. Für ihre eigenen Studierenden, die das Label UZH in die Welt tragen, und gegenüber ausländischen Studierenden, die die Schweiz und die UZH kennenlernen möchten!

Tobias Hensel studiert Politikwissenschaft im 10. Semester und war von 2012 bis 2013 Co-Präsident des VSUZH-Vorläufers StuRa. Heute ist er in der BiKo tätig und representiert die Studierenden im Universitätsrat.

Medienmitteilung: Zürcher Hochschulen solidarisieren sich mit ETH-Studierenden

Die Annahme der Motion “ETH. Gerechte Studiengebühren” durch den Nationalrat ist nicht nur für die Eidgenössischen Technischen Hochschulen von Zürich und Lausanne eine herbe Niederlage, sondern auch für die übrigen Hochschulen der Schweiz.

Die Verbände der Studierenden der Universität Zürich (VSUZH), der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (VSZHAW) und der Zürcher Hochschule der Künste (SturZ) zeigen sich solidarisch mit dem Verband der Schweizer Studierendenschaften (VSS), dem Verband der Studierenden der ETH Zürich (VSETH) und dem Verband der Studierenden der EPFL (AGEPoly) und schliessen sich der gemeinsamen Medienmitteilung der drei Verbände an. Höhere Studiengebühren selektionieren die Studierenden stärker nach dem Portemonnaie der Eltern, vergrössern den Einfluss der sozioökonomischen Herkunft und verhindern so den chancengleichen Zugang zur Bildung nach den individuellen Fähigkeiten und Neigungen. Besonders verwundert die Entscheidung des Nationalrates im Hinblick auf den Fachkräftemangel in den MINT Berufen – an den ETHs werden die technischen Fachkräfte von morgen ausgebildet, die schon heute fehlen.

Die Zürcher Studierendenschaften beobachten die Situation mit Sorge und befürchten, dass die Motion nicht nur auf die ETHs Auswirkungen haben wird. Sie wird auch für die anderen Hochschulen Signalwirkung haben und für die Lebensbedingungen der Studierenden anderer Hochschulen bedeutsam werden. Die Verbände sehen nun den Ständerat in der Verantwortung, eine Öffnung dieser Büchse der Pandora zu verhindern und so allen jungen Menschen einen chancengleichen Zugang zur Bildung zu ermöglichen.

Hier gehts zur Medienmitteilung.

Nach Erasmus+: Bund zahlt an Auslandaufenthalte

Nachdem die Schweiz den Vertrag «Erasmus+» nicht unterzeichnen konnte, sind verschiedene Aspekte von Austauschsemestern in Gefahr – neben Durchführbarkeit und Anrechenbarkeit auch die Finanzierung, denn die mit einem Austausch verbundenen Kosten können von vielen Studierenden nicht ohne weiteres getragen werden. In diesem Punkt wird uns Studierenden nun allerdings geholfen.

Wie der Bundesrat bekannt gab, wird der Bund Austauschprogramme im kommenden Jahr selbst mitfinanzieren. Der Umfang der eingesetzten Mittel sowie die meisten anderen Einzelheiten sind noch unbekannt.

Natürlich löst das nicht alle Probleme. Nach wie vor müssen Einzelverträge mit Partneruniversitäten geschlossen werden, was die Auswahl des Zielortes stark einschränkt. Ob die Finanzierung durch den Bund dieselbe Höhe wie die bisherige Unterstützung haben können wird, ist ebenfalls noch unbekannt. Wir freuen uns aber über die Bereitschaft des Bundesrates, sich für die Studierenden einzusetzen, und hoffen auf eine sinnvolle Übergangslösung.

Appell für einen offenen europäischen Hochschulraum

Seit knapp einer Woche ist es offiziell: Die Schweiz wird definitiv nicht an den europäischen Bildungsverträgen «Erasmus+» und «Horizon 2020» teilnehmen können.

Nun hat die schweizerische und internationale Hochschullandschaft unter der Koordination des Verbands der Schweizer Studierendenschaften (VSS) einen Appell veröffentlicht, in dem sie sich gegen die Fragmentierung der Hochschullandschaft und insbesondere einer Isolation der Schweiz in Bezug auf Lehre und Forschung wendet.

Unter den Erstunterzeichnenden befinden sich neben VSS und VSUZH auch die Rektorenkonferenzen der Universitäten, Fachhochschulen und pädagogischen Hochschulen sowie zahlreiche Repräsentant_innen aus Forschung und Lehre.

Der Appell kann unter not-without-switzerland.org gelesen und online unterzeichnet werden. Setze auch du deinen Namen darunter und setze dich ein für einen offenen europäischen Hochschulraum!

«Was ist gute Lehre?»

Eine Carte Blanche für Silja Jenni.

«Lehre ist gut, wenn mich das Kreuzworträtsel in der 20minuten nicht in Versuchung führt.» Patrick, Biologie – gute Lehre soll interessant und fesselnd sein.

«Gute Lehre ist, wenn ich mit mehr Fragen als Antworten aus der Vorlesung komme.» Paul, Germanistik – gute Lehre soll Fragen aufwerfen und zum Weiterfragen inspirieren.

«Gute Lehre ist nicht nur Freude für den Studierenden sondern auch Freude für den Lehrer!» Prof. Dr. Lutz Jäncke, Neuropsychologie – gute Lehre ist Freude am Fach.

Dies alles und noch viel mehr soll Lehre sein, um eine gute zu sein. Aber wer sorgt dafür, dass die Lehre zu einer interessanten, fesselnden, inspirierenden, Freude bringenden Angelegenheit für alle Beteiligten wird?

John Hattie hat in seiner 2008 erschienen Studie eine einfache Antwort darauf gefunden: der Lehrende! Die/der Regisseur/in des Veranstaltungsraumes soll dabei «strukturiert, disziplinbewusst und fachbezogen sein und stets im Mittelpunkt des Geschehens» stehen.1 Besonders wichtig aus Hatties Sicht ist die Sichtweise der Lehrperson, er schreibt: «If the teacher’s lens can be changed to seeing learning through the eyes of students, this would be an excellent beginning.»2 Würden einige Dozierende ihren Unterricht aus Sicht eines Studierenden betrachten – sie würden wahrscheinlich über ihrem Manuskript einschlafen. Aber warum scheint es vielen Lehrenden an Begeisterung in Bezug auf die Lehre zu fehlen? Die deutsche Professorin Sigrid Harenzda ist begeistert davon, mit jungen Leuten zu arbeiten und lehrt gerne. Die Freude an der Lehre stiess bei vielen Kolleginnen/Kollegen auf Befremden, denn die Lehre könnte ihr die Forschungskarriere versauen.3 Friedrich Nietzsche schrieb bereits: «Wer von Grund aus Lehrer ist, nimmt alle Dinge nur in Bezug auf seine Schüler ernst – sogar sich selbst.»

Es geht also nicht nur darum, Lehre für die Studierenden interessanter, fesselnder, inspirierender und Freude bringender zu gestalten, sondern auch für die Professoren. Einerseits ist dafür die Universität als Institution verantwortlich. Wie sie das macht, sei dahingestellt. Andererseits liegt es auch an uns Studierenden, den Dozierenden Freude am Mitunszusammenarbeiten zu vermitteln. Die Umwandlung der momentanen Lehr- und Lernkultur, der «shift from teaching to learning»4, kann nicht nur von oben herab geschehen, es muss auch «bottom-up» vorangetrieben werden.

Wir Studierenden müssen aktiv gute Lehre einfordern – jeden Tag, in jeder Vorlesung, bei jedem Dozierenden. Wir müssen uns darüber Gedanken machen, was gute Lehre ist und inwiefern diese gelebt werden kann. Gute Lehre soll eigenverantwortliches und nachhaltiges Lernen bewirken. Wenn ich an die Worte des ehemaligen StuRa-Präsidenten Martin Roeck zurückdenke, der uns Studierende als «Dosen» bezeichnete5, sehe ich noch einigen Nachholbedarf. Die Dosen sollten endlich den Aufstand üben!

Auch der VSUZH beschäftigte sich in seiner November Sitzung 2013 mit der Frage «Was ist gute Lehre?» – oder hätte sich damit beschäftigen sollen. In dieser Sitzung wurde ein Positionspapier über gute Lehre als Traktandum geführt. Diskutiert wurde darüber, was denn ein Positionspapier eigentlich ist, und zwischendurch wurden noch einige unbedeutende Details verhandelt. Das Grundanliegen, die Frage was gute Lehre ausmacht, blieb auf der Strecke. Ein weiterer Beweis, dass diese Frage ein komplexes und weites Feld öffnet. Wir sollten endlich begreifen, dass es sich lohnt dieses Feld auch zu betreten, denn es ist ein spannendes Feld und gute Lehre ist unabdingbar für die Zukunft einer demokratischen Gesellschaft.

Silja Jenni studiert Religionswissenschaft im 8. Semester und ist im Vorstand des universitären Vereins kritische Politik (kriPo). Sie ist Co-Präsidentin der BiKo.

1 Zeit Online, 03.01.13, Martin Spiewak: «Ich bin superwichtig!»
2 Bildung bewegt, Nr. 13, Juni 2011, 5.
3 Zeit Online, 25.10.12, Georg Etscheit: «Die Superprofs»
4 Charta guter Lehre – Lehren-Lernen-Prüfen.
5 Rede am Dies academicus 2012

«Erasmus+» definitiv ohne Schweiz

Nun ist es offiziell: Die Schweiz wird im akademischen Jahr 2014/15 nicht mehr am europaweiten Austauschprogramm Erasmus teilnehmen können. Dies gab EU-Arbeitskommissar Làszló Andor gestern Mittwoch bekannt.

Das ist nicht das Ende jeglichen Studienaustausches, verkompliziert die Sache aber ungemein: Sowohl die UZH als auch die gewünschte Destination muss einem Austauschsemester mit allen Modalitäten explizit zustimmen, ein koordinierendes Organ gibt es nicht mehr. Es wird momentan mit Hochdruck an bilateralen Verträgen gearbeitet, um die Bürokratie im Bewerbungsprozess einzudämmen.

Unsere Verhaltensempfehlung für Austauschwillige bleibt dieselbe: Bewerbt euch trotzdem. So habt ihr zumindest eine Chance auf einen Austausch und zeigt der Uni, der EU und der Öffentlichkeit, dass der Bedarf nach Studienaustausch ungebrochen besteht.

Weitere Informationen findest du in unserem Erasmus-Dossier und in der Medienmitteilung der Zürcher Studierendenschaften zu den neusten Entwicklungen.

EU sistiert Verhandlungen

Nachdem die EU bereits vor einigen Tagen als indirekte Reaktion auf die angenommene Masseneinwanderungsinitiative die Nichtunterzeichnung des Forschungsprogramms «Horizon 2020» und des Austauschprogramms «Erasmus+» in Aussicht gestellt hatte, ist es nun offiziell: Die Verhandlungen zu den beiden Abkommen sind bis auf weiteres auf Eis gelegt.

Die Folgen: Austauschprogramme ab Herbstsemester 2014 sind ungesichert, die Forschung läuft Gefahr, auf eine Finanzierungslücke zuzusteuern. Somit stehen zwei der wichtigsten Grundpfeiler einer produktiven Wissenschaft auf dem Spiel.

Die Wissenschaft ist eine unabdingbare Grundlage für Lebensqualität und Wohlstand in der Schweiz und der EU. Die Studierenden der Zürcher Studierendenschaften appellieren an den Bundesrat und die EU-Kommission, nicht eine der für beide Seiten wichtigste Ressourcen als Spielstein zu verwenden – Hier geht es immerhin um die Zukunft.

Hier geht es zur Medienmitteilung.

Beachte auch unser Dossier zum Thema, insbesondere falls du selbst an einem Auslandaufenthalt in der EU interessiert bist oder dich engagieren möchtest.